Kilimandscharo Routen Vergleich: Welche Route ist die beste für dich?
Der Kilimandscharo, international häufig Kilimanjaro geschrieben, kann über verschiedene Routen bestiegen werden. Doch welche Route ist die beste? Genau diese Frage ist für viele Reisende eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Planung ihrer Kilimandscharo Besteigung.
Die Wahl der Route beeinflusst nicht nur die Landschaft und die Schwierigkeit, sondern auch die Akklimatisation, die Erfolgsquote, die Kosten, den Komfort und das gesamte Erlebnis am Berg. Eine kürzere Route ist nicht automatisch besser. Im Gegenteil: Wer zu schnell aufsteigt, erhöht das Risiko für Höhenprobleme und macht sich die Besteigung oft schwerer als nötig.
In diesem Kilimandscharo Routen Vergleich zeige ich dir die wichtigsten Unterschiede zwischen Lemosho, Machame, Marangu, Rongai, Northern Circuit, Umbwe und Shira. Außerdem erfährst du, welche Route ich für die meisten Reisenden empfehle und wann eine andere Route sinnvoller sein kann.
Kurzantwort: Welche Kilimandscharo Route ist die beste?
Für die meisten Reisenden ist die Lemosho Route am Kilimandscharo mit 8 Tagen die beste Wahl. Sie bietet eine sehr gute Mischung aus Landschaft, Akklimatisation, Ruhe und Gipfelchancen. Besonders für Erstbesteiger, die den Kilimandscharo seriös und mit guter Vorbereitung angehen möchten, ist Lemosho oft die ausgewogenste Route.
Wer maximale Akklimatisation möchte und mehr Zeit sowie Budget mitbringt, sollte den Northern Circuit prüfen. Wer lieber in Hütten statt in Zelten übernachten möchte, landet meist bei der Marangu Route. Wer eine ruhigere Route auf der Nordseite sucht, kann die Rongai Route wählen. Die Machame Route ist landschaftlich schön und sehr beliebt, aber oft stärker frequentiert.
Wenn du eine ehrliche Empfehlung möchtest: Für die meisten meiner Kunden würde ich nicht die kürzeste oder günstigste Route wählen, sondern die Route mit der besten Balance aus Sicherheit, Erlebnis und Akklimatisation. Deshalb ist die 8-tägige Lemosho Route für viele Reisende meine erste Empfehlung.


Inhaltsverzeichnis
Die wichtigsten Kilimandscharo Routen im Überblick
Es gibt mehrere offizielle Routen auf den Kilimandscharo. Die bekanntesten sind Marangu, Machame, Lemosho, Rongai, Northern Circuit, Umbwe und Shira. Jede Route hat ihren eigenen Charakter.
Manche Routen sind landschaftlich besonders abwechslungsreich, andere ruhiger, günstiger, kürzer oder komfortabler. Wichtig ist aber: Die Route sollte nicht nur danach ausgewählt werden, was auf den ersten Blick einfach oder günstig wirkt. Entscheidend ist, ob sie zu deiner Erfahrung, deiner Fitness, deiner Reisezeit und deinem Anspruch an Akklimatisation passt.
Wenn du noch ganz am Anfang deiner Planung stehst, findest du hier zusätzlich einen allgemeinen Überblick zur Kilimandscharo Besteigung. Dort geht es um Ablauf, Anforderungen, Sicherheit, Vorbereitung und die wichtigsten Fragen vor der Reise.
Vergleichstabelle der Kilimandscharo Routen
| Route | Dauer | Schwierigkeit | Akklimatisation | Betrieb | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|---|
| Lemosho Route | 7–8 Tage | Mittel | Sehr gut bei 8 Tagen | Mittel | Erstbesteiger, Genießer und Reisende, die gute Gipfelchancen mit schöner Landschaft verbinden möchten. |
| Machame Route | 6–7 Tage | Mittel bis anspruchsvoll | Gut bei 7 Tagen | Hoch | Sportliche Trekker, die eine klassische und landschaftlich schöne Route suchen und mit mehr Betrieb leben können. |
| Marangu Route | 5–6 Tage | Mittel | Besser bei 6 Tagen | Mittel bis hoch | Reisende, die Hüttenübernachtungen bevorzugen und nicht im Zelt schlafen möchten. |
| Rongai Route | 6–7 Tage | Mittel | Gut bei 7 Tagen | Eher ruhig | Ruhesuchende, Reisende mit Wunsch nach Nordseite und Besteigungen in wechselhafteren Reisezeiten. |
| Northern Circuit | 9 Tage | Mittel | Sehr gut | Eher ruhig | Reisende mit mehr Zeit und Budget, die maximale Akklimatisation und eine ruhigere Route suchen. |
| Umbwe Route | 6–7 Tage | Anspruchsvoll | Eher schwierig | Ruhig | Sehr fitte und erfahrene Bergsteiger, die bewusst eine steile und direkte Route suchen. |
| Shira Route | 7–8 Tage | Mittel bis anspruchsvoll | Kritisch durch hohen Start | Ruhiger | Nur bedingt empfehlenswert, da der hohe Start für die Höhenanpassung ungünstig sein kann. |
Wichtig: Die Dauer ist einer der größten Faktoren für den Erfolg. Eine 6-tägige Route kann auf dem Papier attraktiv wirken, ist aber für die Akklimatisation oft deutlich anspruchsvoller als eine 7- oder 8-tägige Variante. Mehr dazu findest du auch im Artikel zur Höhenkrankheit am Kilimandscharo.


Lemosho Route: Die beste Wahl für viele Reisende
Die Lemosho Route am Kilimandscharo ist für viele Reisende die beste Route auf den Kilimandscharo. Sie startet im Westen des Berges und führt durch sehr abwechslungsreiche Landschaften: Regenwald, Moorland, das Shira Plateau, alpine Wüste und schließlich die Gipfelzone.
Der große Vorteil der Lemosho Route ist die gute Balance. Sie ist landschaftlich sehr schön, weniger überlaufen als Machame oder Marangu und bietet bei 8 Tagen eine sehr gute Möglichkeit zur Akklimatisation. Genau deshalb empfehle ich diese Route besonders häufig.
Gerade die 8-tägige Variante ist für viele Kunden sinnvoll. Der zusätzliche Tag gibt dem Körper mehr Zeit, sich an die Höhe zu gewöhnen. Das macht die Besteigung nicht automatisch leicht, aber oft deutlich vernünftiger und angenehmer.
Die Lemosho Route passt besonders gut für Reisende, die den Kilimandscharo nicht einfach nur „irgendwie schaffen“ möchten, sondern Wert auf ein schönes Bergerlebnis, bessere Höhenanpassung und eine hochwertige Tour legen.
Machame Route: Schön, beliebt, aber voller
Die Machame Route am Kilimandscharo ist eine der bekanntesten und beliebtesten Routen. Sie wird oft auch als „Whiskey Route“ bezeichnet und gilt als landschaftlich sehr abwechslungsreich.
Machame ist besonders bei Reisenden beliebt, die eine klassische Zeltroute suchen und mit etwas mehr Betrieb leben können. Die Route ist landschaftlich stark, führt über schöne Camps und bietet bei 7 Tagen eine solide Akklimatisation.
Der Nachteil: Machame ist oft stärker frequentiert. Wer viel Ruhe sucht, findet auf Lemosho, Rongai oder dem Northern Circuit meist angenehmere Bedingungen. Außerdem würde ich Machame eher in 7 Tagen als in 6 Tagen empfehlen, weil der zusätzliche Tag für die Höhenanpassung wichtig sein kann.
Machame ist also eine gute Route, aber nicht automatisch die beste Route für jeden. Für sportliche Reisende mit guter Vorbereitung kann sie sehr passend sein. Wer mehr Ruhe und eine etwas ausgewogenere Gesamterfahrung sucht, sollte jedoch die Lemosho Route prüfen.
Marangu Route: Die einzige Route mit Hütten
Die Marangu Route am Kilimandscharo ist die einzige Route, auf der in einfachen Berghütten statt in Zelten übernachtet wird. Das macht sie für manche Reisende attraktiv, besonders wenn sie nicht campen möchten.
Viele Menschen denken deshalb, Marangu sei die einfachste Route. Das stimmt aber nur teilweise. Die Hütten bieten zwar mehr Komfort als Zelte, aber die Route ist in der klassischen 5-tägigen Variante für die Akklimatisation eher knapp. Dadurch kann Marangu körperlich schwieriger sein, als viele zunächst erwarten.
Wenn Marangu gewählt wird, würde ich in den meisten Fällen eher die 6-tägige Variante empfehlen. Der zusätzliche Akklimatisationstag kann einen großen Unterschied machen.
Marangu passt gut für Reisende, die unbedingt Hüttenübernachtungen möchten. Wer aber offen für Zeltnächte ist und Wert auf Landschaft, Höhenanpassung und Gipfelchancen legt, ist mit Lemosho oder Machame oft besser beraten.
Rongai Route: Ruhiger und trockener auf der Nordseite
Die Rongai Route am Kilimandscharo startet auf der Nordseite des Kilimandscharo, nahe der kenianischen Grenze. Diese Seite des Berges ist tendenziell trockener als die südlichen Routen.
Rongai ist oft ruhiger als Machame oder Marangu und kann besonders für Reisende interessant sein, die weniger Betrieb am Berg suchen. Auch in etwas wechselhafteren Monaten kann Rongai eine gute Option sein, weil die Nordseite häufig trockener ist.
Landschaftlich ist Rongai etwas anders als Lemosho oder Machame. Die Route ist ruhiger und weniger dramatisch im ersten Teil, bietet aber ein sehr angenehmes Trekking-Erlebnis. Der Abstieg erfolgt meist über die Marangu-Seite, sodass du verschiedene Seiten des Berges kennenlernst.
Für Reisende, die Ruhe, eine etwas andere Perspektive und eine weniger überlaufene Route suchen, ist Rongai eine sehr interessante Alternative.
Northern Circuit: Beste Akklimatisation mit mehr Zeit
Der Northern Circuit ist die längste reguläre Route am Kilimandscharo und bietet eine sehr gute Akklimatisation. Die Route umrundet den Berg teilweise auf der Nordseite und ist deutlich ruhiger als die bekannten Klassiker.
Der große Vorteil ist die Dauer. Durch den langsameren Höhengewinn und die längere Zeit am Berg kann sich der Körper besser anpassen. Dadurch gehört der Northern Circuit zu den Routen mit den besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Besteigung.
Der Nachteil: Die Route braucht mehr Zeit und ist in der Regel teurer. Nicht jeder Reisende hat 9 Tage nur für den Berg zur Verfügung. Außerdem ist sie nicht unbedingt notwendig, wenn die 8-tägige Lemosho Route bereits gut passt.
Für Reisende mit genügend Zeit, gutem Budget und dem Wunsch nach maximaler Akklimatisation ist der Northern Circuit aber eine hervorragende Option.
Umbwe und Shira: Warum ich diese Routen nur eingeschränkt empfehle
Nicht jede Kilimandscharo Route ist für jeden Reisenden sinnvoll. Gerade Umbwe und Shira würde ich für normale Erstbesteiger nur eingeschränkt empfehlen.
Die Umbwe Route ist sehr direkt, steil und körperlich anspruchsvoll. Sie hat weniger Zeit für Akklimatisation und ist deshalb eher etwas für sehr fitte und erfahrene Bergsteiger, die bewusst eine sportliche Herausforderung suchen.
Die Shira Route startet bereits relativ hoch. Das kann für die Höhenanpassung problematisch sein, weil der Körper weniger Zeit bekommt, sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Aus diesem Grund wird heute oft eher Lemosho empfohlen, da diese Route landschaftlich ähnlich attraktiv ist, aber besser aufgebaut werden kann.
Für die meisten Reisenden würde ich deshalb eher Lemosho, Machame, Rongai, Marangu oder den Northern Circuit prüfen. Umbwe und Shira können in speziellen Fällen passen, sind aber nicht meine Standardempfehlung.
Welche Kilimandscharo Route passt zu welchem Reisetyp?
Die beste Kilimandscharo Route hängt stark davon ab, was dir wichtig ist. Geht es dir um möglichst gute Gipfelchancen? Möchtest du lieber eine ruhigere Route? Ist dir Komfort wichtiger? Oder suchst du eine sportliche Herausforderung?
Deshalb ist ein Kilimandscharo Routen Vergleich nur dann wirklich hilfreich, wenn er nicht nur die Routen aufzählt, sondern auch erklärt, welche Route zu welchem Reisetyp passt.
Beste Kilimandscharo Route für Anfänger
Für Anfänger empfehle ich meistens die Lemosho Route mit 8 Tagen. Sie ist nicht technisch schwierig, bietet aber eine gute Höhenanpassung und ein sehr schönes Gesamterlebnis.
Auch die Machame Route in 7 Tagen kann für fitte Einsteiger passend sein. Wer nicht im Zelt schlafen möchte, kann Marangu in 6 Tagen prüfen. Wichtig ist aber: Anfänger sollten nicht automatisch die kürzeste Route wählen. Gerade beim ersten Mal ist mehr Zeit am Berg oft sinnvoller.
Beste Route mit hoher Erfolgsquote
Die Routen mit den besten Voraussetzungen für eine hohe Erfolgsquote sind meist längere Routen mit guter Akklimatisation. Dazu gehören vor allem der Northern Circuit und die 8-tägige Lemosho Route.
Mehr Tage bedeuten nicht, dass der Gipfel garantiert ist. Aber sie geben dem Körper bessere Chancen, sich an die Höhe anzupassen. Genau deshalb ist das Thema Akklimatisierung am Kilimandscharo so wichtig.
Beste Route für wenig Betrieb
Wer weniger Betrieb am Berg sucht, sollte Rongai, Northern Circuit oder teilweise Lemosho prüfen. Die klassischen Routen Machame und Marangu sind oft stärker frequentiert.
Gerade Rongai kann für Reisende interessant sein, die eine ruhigere Atmosphäre bevorzugen. Auch Lemosho ist im Vergleich zu Machame oft angenehmer, vor allem im ersten Teil der Route.
Beste Route mit Hüttenübernachtung
Wenn du nicht im Zelt schlafen möchtest, ist Marangu die passende Route. Sie ist die einzige Kilimandscharo Route mit Hüttenübernachtung.
Trotzdem solltest du Marangu nicht nur wegen der Hütten wählen. Die Route sollte auch in Bezug auf Dauer und Akklimatisation sinnvoll geplant werden. Die 6-tägige Variante ist deutlich empfehlenswerter als die kurze 5-tägige Variante.
Beste Route für Landschaft und Panorama
Landschaftlich gehören Lemosho und Machame zu den schönsten Routen am Kilimandscharo. Beide bieten abwechslungsreiche Vegetationszonen, schöne Camps und beeindruckende Panoramen.
Lemosho hat dabei oft den Vorteil, dass sie etwas ruhiger beginnt und mehr Raum für ein intensives Naturerlebnis bietet. Machame ist ebenfalls sehr schön, aber meist stärker besucht.
Beste Route bei Regenzeit oder wechselhaftem Wetter
Bei wechselhaftem Wetter kann Rongai interessant sein, weil die Route auf der trockeneren Nordseite des Kilimandscharo startet. Auch Marangu kann in der Regenzeit eine Überlegung sein, weil dort in Hütten übernachtet wird.
Trotzdem gilt: Die Regenzeit macht eine Besteigung nicht unmöglich, aber schwieriger. Wenn du flexibel bist, würde ich für die meisten Reisenden eher die trockeneren Monate wählen. Mehr dazu findest du im Artikel zur besten Reisezeit für den Kilimandscharo.


Lemosho oder Machame: Welche Route ist besser?
Viele Reisende schwanken zwischen Lemosho und Machame. Beide Routen sind landschaftlich schön, beide führen über beeindruckende Etappen und beide sind als Zeltrouten sehr beliebt.
Aus meiner Sicht ist Lemosho für viele Reisende die bessere Wahl, wenn genug Zeit vorhanden ist. Besonders die 8-tägige Variante bietet eine sehr gute Balance aus Akklimatisation, Landschaft und Ruhe. Die Route startet im Westen und ist im ersten Teil oft weniger überlaufen als Machame.
Machame ist ebenfalls eine sehr gute Route, aber meist stärker besucht. Sie eignet sich für sportliche Reisende, die eine klassische Route suchen und mit mehr Betrieb leben können.
Kurz gesagt: Wenn du mehr Ruhe, bessere Akklimatisation und ein ausgewogeneres Gesamterlebnis möchtest, würde ich meistens Lemosho wählen. Wenn du eine bekannte, etwas sportlichere Klassikerroute suchst, kann Machame gut passen.
Marangu oder Machame: Was ist sinnvoller?
Marangu und Machame werden häufig miteinander verglichen, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. Marangu ist die Route mit Hüttenübernachtung. Machame ist eine Zeltroute mit abwechslungsreicher Landschaft.
Marangu wirkt auf viele Reisende zunächst komfortabler, weil man nicht im Zelt schläft. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sie einfacher ist. Besonders die kurze 5-tägige Variante ist wegen der begrenzten Akklimatisation kritisch.
Machame bietet landschaftlich oft mehr Abwechslung und bei 7 Tagen eine bessere Höhenanpassung. Dafür ist sie körperlich fordernd und ebenfalls beliebt.
Wenn jemand unbedingt Hütten möchte, ist Marangu sinnvoll. Wenn jemand offen für Zelte ist und Wert auf Landschaft und Akklimatisation legt, würde ich eher Machame 7 Tage oder Lemosho 8 Tage prüfen.
7 oder 8 Tage Kilimandscharo: Warum ein zusätzlicher Tag viel ausmachen kann
Viele Reisende fragen zuerst nach der kürzesten oder günstigsten Route. Das ist verständlich, aber beim Kilimandscharo nicht immer sinnvoll. Der Berg ist fast 6.000 Meter hoch, und die größte Herausforderung ist für viele nicht die Technik, sondern die Höhe.
Ein zusätzlicher Tag kann dem Körper helfen, sich besser an die Höhe anzupassen. Deshalb empfehle ich oft eine längere Route, auch wenn sie etwas teurer ist. Gerade bei der Lemosho Route macht der Unterschied zwischen 7 und 8 Tagen für viele Reisende Sinn.
Wer am Kilimandscharo spart, indem er die Route zu stark verkürzt, spart oft an der falschen Stelle. Besser ist eine Route, die realistisch geplant ist, zur eigenen Fitness passt und genügend Zeit für Akklimatisation lässt.
Zur Vorbereitung solltest du dich auch mit Höhenkrankheit am Kilimandscharo, Akklimatisierung am Kilimandscharo und dem passenden Training für den Kilimandscharo beschäftigen.
Was kostet welche Kilimandscharo Route?
Die Kosten einer Kilimandscharo Route hängen von mehreren Faktoren ab: Dauer, Gruppengröße, Route, Saison, Hotelstandard, Ausrüstung, Sicherheitskonzept und Qualität des Teams am Berg.
Kürzere Routen sind oft günstiger, weil weniger Tage am Berg eingeplant werden. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sie die bessere Wahl sind. Weniger Tage bedeuten auch weniger Zeit für Akklimatisation. Deshalb sollte der Preis nie der einzige Entscheidungsfaktor sein.
Eine 8-tägige Lemosho Route kostet mehr als eine kurze Marangu- oder Machame-Variante, bietet aber oft ein besseres Gesamtpaket aus Erlebnis, Landschaft und Höhenanpassung.
Eine ausführliche Übersicht findest du im Artikel zu den Kilimandscharo Kosten.
Meine persönliche Empfehlung: Welche Route würde ich wählen?
Wenn ich die Route für die meisten meiner Kunden auswählen müsste, wäre meine Empfehlung ganz klar: Lemosho Route 8 Tage.
Sie ist nicht die billigste und nicht die kürzeste Route. Aber sie bietet für viele Reisende die beste Mischung aus guter Akklimatisation, schöner Landschaft, weniger Betrieb und realistischen Gipfelchancen.
Für Reisende mit mehr Zeit und Budget ist der Northern Circuit eine sehr starke Option. Für Reisende, die unbedingt Hütten möchten, ist Marangu sinnvoll. Für Menschen, die eine ruhigere Nordroute suchen, ist Rongai interessant. Für sportliche Trekker kann Machame gut passen.
Umbwe und Shira würde ich nur dann empfehlen, wenn es einen guten Grund dafür gibt. Für normale Erstbesteiger sind sie meist nicht die beste Wahl.
Am Ende geht es nicht darum, welche Route auf dem Papier am bekanntesten ist. Es geht darum, welche Route zu dir passt.
Du bist unsicher, welche Route zu dir passt?
Schreib mir gerne kurz, wann du reisen möchtest, wie viel Zeit du hast, wie fit du bist und ob dir eher Ruhe, Komfort, Landschaft, Preis oder maximale Gipfelchancen wichtig sind. Dann gebe ich dir eine ehrliche Einschätzung, welche Kilimandscharo Route am besten zu dir passt.
Fazit: Welche Kilimandscharo Route ist die beste?
Die beste Kilimandscharo Route hängt von deinen persönlichen Voraussetzungen ab. Für die meisten Reisenden ist die 8-tägige Lemosho Route die beste Wahl, weil sie eine sehr gute Balance aus Landschaft, Akklimatisation, Ruhe und Gipfelchancen bietet.
Die Machame Route ist ein schöner Klassiker, aber oft stärker besucht. Die Marangu Route ist interessant, wenn du Hüttenübernachtungen bevorzugst. Die Rongai Route eignet sich gut für Reisende, die eine ruhigere Route auf der Nordseite suchen. Der Northern Circuit bietet die beste Akklimatisation, braucht aber mehr Zeit und Budget.
Wenn du den Kilimandscharo ernsthaft und gut vorbereitet angehen möchtest, solltest du die Route nicht nur nach Preis oder Dauer auswählen. Entscheidend ist, welche Route dir die beste Kombination aus Sicherheit, Akklimatisation und Erlebnis bietet.
Häufige Fragen zum Kilimandscharo Routen Vergleich
Welche Kilimandscharo Route ist die beste?
Für viele Reisende ist die Lemosho Route mit 8 Tagen die beste Kilimandscharo Route. Sie bietet eine sehr gute Mischung aus Landschaft, Akklimatisation, Ruhe und Gipfelchancen. Wer maximale Akklimatisation möchte, kann den Northern Circuit prüfen.
Welche Kilimandscharo Route hat die höchste Erfolgsquote?
Längere Routen mit besserer Akklimatisation haben meist die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Besteigung. Dazu gehören besonders der Northern Circuit und die 8-tägige Lemosho Route.
Welche Kilimandscharo Route ist für Anfänger geeignet?
Für Anfänger eignen sich besonders die Lemosho Route mit 8 Tagen, die Machame Route mit 7 Tagen oder die Marangu Route mit 6 Tagen, je nach Komfortwunsch, Fitness und Reisezeit. Wichtig ist, nicht automatisch die kürzeste Route zu wählen.
Welche Kilimandscharo Route ist am schönsten?
Lemosho und Machame gelten landschaftlich als besonders abwechslungsreich. Lemosho ist oft etwas ruhiger und bietet einen sehr schönen Einstieg von Westen. Machame ist ebenfalls landschaftlich stark, aber häufig stärker besucht.
Welche Route ist am ruhigsten?
Rongai, Northern Circuit und teilweise Lemosho sind meist ruhiger als Machame oder Marangu. Wer weniger Betrieb am Berg sucht, sollte diese Routen genauer prüfen.
Ist Marangu wirklich die einfachste Route?
Nicht unbedingt. Marangu hat zwar Hüttenübernachtungen und wirkt dadurch komfortabler, aber die kurze Variante bietet wenig Zeit zur Akklimatisation. Dadurch kann sie schwieriger sein, als viele Reisende erwarten.
Ist Lemosho besser als Machame?
Für viele Reisende ja. Lemosho ist oft ruhiger, bietet bei 8 Tagen eine sehr gute Akklimatisation und ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Machame ist ebenfalls schön, aber meist stärker frequentiert.
Welche Kilimandscharo Route sollte man vermeiden?
Für normale Erstbesteiger würde ich Umbwe und Shira nur eingeschränkt empfehlen. Umbwe ist sehr steil und anspruchsvoll, Shira startet relativ hoch und kann dadurch für die Akklimatisation problematisch sein.
Sind 7 Tage am Kilimandscharo genug?
7 Tage können ausreichen, besonders auf Routen wie Machame oder Lemosho. Für viele Reisende ist eine 8-tägige Route aber sinnvoller, weil der Körper mehr Zeit zur Höhenanpassung bekommt.
Welche Route ist besser bei Regenzeit?
Bei wechselhaftem Wetter kann Rongai interessant sein, weil die Route auf der trockeneren Nordseite des Kilimandscharo startet. Marangu kann wegen der Hütten ebenfalls eine Option sein. Trotzdem sind die trockeneren Monate für die meisten Reisenden angenehmer.





