Lemosho Route – Kilimandscharo-Besteigung in 7 oder 8 Tagen
Vom stillen Regenwald im Westen über das weite Shira-Plateau bis zum Uhuru Peak: Die Lemosho Route verbindet außergewöhnliche Landschaften mit einem ausgewogenen Höhenverlauf.
Unsere Empfehlung: Lemosho Route mit 8 Tagen
2.890 € p. P. bei zwei Reisenden
Die zusätzliche Zeit auf dem Shira-Plateau sorgt für einen gleichmäßigen Aufstieg und gibt deinem Körper mehr Gelegenheit, sich an die Höhe anzupassen. Die kompaktere 7-Tage-Variante ist bei zwei Reisenden ab 2.690 € pro Person möglich.
Persönliche Beratung
Von der ersten Frage bis zur Vorbereitung hast du einen persönlichen Ansprechpartner und keine wechselnde Hotline.
Deutscher Reiseveranstalter
Deine Reise wird als Pauschalreise mit Sicherungsschein und klar aufgeführten Leistungen organisiert.
Sicherheit am Berg
Erfahrene Guides, regelmäßige Höhenchecks, Notfallsauerstoff und Rettungsausrüstung gehören zum Ablauf.
Team vor Ort
Unsere Betreuung vor Ort sitzt dort, wo deine Besteigung beginnt und ist während der Reise jederzeit erreichbar.
Die Lemosho Route ist nicht der schnellste Weg nach oben.
Die Lemosho Route beginnt auf der vergleichsweise ruhigen Westseite des Kilimandscharo. In den ersten Tagen steigst du durch dichten Bergregenwald und über das weite Shira-Plateau auf, bevor die Route später auf den südlichen Streckenverlauf des Berges trifft.
Das Besondere ist nicht nur die Landschaft. Diese Route verteilt den Höhengewinn bei der 8-Tage-Variante auf mehrere gut abgestimmte Etappen. Statt möglichst schnell Richtung Gipfel zu drängen, gibt die Route deinem Körper Zeit, auf die dünner werdende Luft zu reagieren.
Genau deshalb empfehlen wir die Lemosho Route besonders häufig Reisenden, die zum ersten Mal am Kilimandscharo unterwegs sind, Wert auf eine abwechslungsreiche Route legen und nicht am falschen Ende einen Bergtag einsparen möchten.
Die Lemosho Route auf einen Blick
| Merkmal | Lemosho Route |
|---|---|
| Dauer am Berg | 7 oder 8 Tage |
| Unsere Empfehlung | 8 Tage für einen ruhigeren und ausgewogeneren Höhenaufbau |
| Startseite des Berges | Ruhigere Westseite des Kilimandscharo |
| Startpunkt | Londorossi Gate und Lemosho Trailhead |
| Abstieg | Über die Mweka Route zum Mweka Gate |
| Übernachtung | Übernachtungen in Zeltcamps |
| Höchster Punkt | Uhuru Peak auf 5.895 Metern |
| Landschaft | Bergregenwald, Shira-Plateau, Moorland, alpine Wüste und Gipfelregion |
| Körperlicher Anspruch | Konditionell fordernd, aber ohne klassische technische Kletterpassagen |
| Akklimatisierung | Besonders ausgewogener Höhenverlauf bei der 8-Tage-Variante |
| Durchführung | Als private Besteigung oder in einer bewusst kleinen Gruppe |
| Gesamte Reisedauer | Etwa 10 Tage bei der 8-Tage-Variante inklusive Ankunft und Abreise |
Die Höhe bleibt die zentrale Herausforderung. Auch eine ausgewogen aufgebaute Route ersetzt weder eine gute Vorbereitung noch ein ruhiges Tempo. Die 8-Tage-Variante schafft dafür jedoch bessere Voraussetzungen als ein unnötig komprimierter Aufstieg.


Ist die Lemosho Route die richtige für dich?
Sie wird oft pauschal als „beste Route“ bezeichnet. So einfach ist es nicht. Sie ist eine sehr ausgewogene Route, aber nur dann die richtige Wahl, wenn Dauer, Übernachtungsart und Preis zu deinen Vorstellungen passen.
Wer Hütten bevorzugt, sollte die Marangu Route prüfen. Für noch mehr Zeit und Ruhe ist der Northern Circuit Route interessant. Die Rongai Route eignet sich für Reisende, die bewusst von Norden aufsteigen möchten.
Lemosho passt gut zu dir, wenn …
- du deiner Höhenanpassung ausreichend Zeit geben möchtest
- du Regenwald, Hochplateau und alpine Landschaften auf einer Route erleben willst
- Übernachtungen im Zelt für dich in Ordnung sind
- du eine ruhigere Anfangsphase bevorzugst
- du nicht zwingend die kürzeste oder günstigste Variante suchst
- du den Kilimandscharo zum ersten Mal besteigst
Eine andere Route könnte besser passen, wenn …
- du ausschließlich in festen Hütten übernachten möchtest
- du nur sehr wenig Zeit zur Verfügung hast
- du eine noch längere und abgeschiedenere Route suchst
- du bewusst auf der trockeneren Nordseite starten möchtest
- dein Budget wichtiger ist als ein zusätzlicher Akklimatisierungstag
Preise für die Lemosho Route
Lemosho 8 Tage
Empfohlen für einen ruhigeren Höhenaufbau- Der Preis gilt ab zwei Reisenden sowie für Alleinreisende bei unseren ausgeschriebenen Gruppenterminen.
Lemosho 7 Tage
Die kompaktere Variante- Der Preis gilt ab zwei Reisenden sowie für Alleinreisende bei unseren ausgeschriebenen Gruppenterminen.
Gruppentermine
Unsere Gruppentermine eignen sich besonders für Alleinreisende und alle, die den Kilimandscharo gemeinsam in einer kleinen Gruppe besteigen möchten. Bei diesen Terminen gilt der reguläre Reisepreis auch für Alleinreisende.
2026
Mo., 03.08. – Mi., 12.08.
8 Tage · Bergstart: 4. August 2026
2.890 € pro Person
Termin anfragenSa., 15.08. – So., 23.08.
7 Tage · Bergstart: 16. August 2026
2.690 € pro Person
Termin anfragenFr., 28.08. – So., 06.09.
8 Tage · Bergstart: 29. August 2026
2.890 € pro Person
Termin anfragenSo., 13.09. – Di., 22.09.
8 Tage · Bergstart: 14. September 2026
2.890 € pro Person
Termin anfragenFr., 25.09. – Sa., 03.10.
7 Tage · Bergstart: 26. September 2026
2.690 € pro Person
Termin anfragenFr., 09.10. – So., 18.10.
8 Tage · Bergstart: 10. Oktober 2026
2.890 € pro Person
Termin anfragenSo., 25.10. – Di., 03.11.
8 Tage · Bergstart: 26. Oktober 2026
2.890 € pro Person
Termin anfragen2027
Fr., 08.01. – So., 17.01.
8 Tage · Bergstart: 9. Januar 2027
2.890 € pro Person
Termin anfragenFr., 22.01. – So., 31.01.
8 Tage · Bergstart: 23. Januar 2027
2.890 € pro Person
Termin anfragenFr., 05.02. – So., 14.02.
8 Tage · Bergstart: 6. Februar 2027
2.890 € pro Person
Termin anfragenMi., 24.02. – Do., 04.03.
7 Tage · Bergstart: 25. Februar 2027
2.690 € pro Person
Termin anfragenFr., 18.06. – So., 27.06.
8 Tage · Bergstart: 19. Juni 2027
2.890 € pro Person
Termin anfragenSa., 03.07. – So., 11.07.
7 Tage · Bergstart: 4. Juli 2027
2.690 € pro Person
Termin anfragenFr., 16.07. – So., 25.07.
8 Tage · Bergstart: 17. Juli 2027
2.890 € pro Person
Termin anfragenFr., 30.07. – So., 08.08.
8 Tage · Bergstart: 31. Juli 2027
2.890 € pro Person
Termin anfragenSa., 14.08. – So., 22.08.
7 Tage · Bergstart: 15. August 2027
2.690 € pro Person
Termin anfragenFr., 27.08. – So., 05.09.
8 Tage · Bergstart: 28. August 2027
2.890 € pro Person
Termin anfragenFr., 10.09. – So., 19.09.
8 Tage · Bergstart: 11. September 2027
2.890 € pro Person
Termin anfragenSa., 25.09. – So., 03.10.
7 Tage · Bergstart: 26. September 2027
2.690 € pro Person
Termin anfragenFr., 08.10. – So., 17.10.
8 Tage · Bergstart: 9. Oktober 2027
2.890 € pro Person
Termin anfragenFr., 22.10. – So., 31.10.
8 Tage · Bergstart: 23. Oktober 2027
2.890 € pro Person
Termin anfragenKein passender Gruppentermin dabei? Die Lemosho Route kann auch als private Besteigung zu deinem persönlichen Wunschtermin gebucht werden.
Wunschtermin anfragenDer Gipfel entscheidet sich oft lange vor der Gipfelnacht
Auf dem Kilimandscharo geht es nicht darum, möglichst viele Höhenmeter in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen. Entscheidend ist, wie dein Körper auf die zunehmende Höhe reagiert.
Auf der Lemosho Route steigt der Weg zunächst über mehrere Tage zum Shira-Plateau an. Später erreichst du am Lava Tower vorübergehend etwa 4.550 Meter und schläfst anschließend wieder tiefer im Barranco Camp. Dieses Prinzip – höher steigen und tiefer schlafen – gehört zu den wichtigsten Etappen des gesamten Ablaufs.
Auch das Karanga Camp ist kein überflüssiger Zwischenstopp. Es trennt die Barranco Wall vom Aufstieg zum Barafu Camp und verhindert, dass zwei anspruchsvolle Abschnitte unnötig komprimiert werden.
Mehr Zeit ist keine Garantie für den Gipfel. Sie gibt deinem Körper aber mehr Möglichkeiten, sich anzupassen.


Reiseverlauf der Lemosho Route mit 8 Tagen
Der folgende Ablauf zeigt unsere empfohlene 8-Tage-Variante. Gehzeiten und Höhenangaben dienen als Orientierung. Wetter, Zustand der Wege und das Tempo der Gruppe können den Tagesablauf verändern.
| Tag | Etappe | Schlafhöhe | Gehzeit |
|---|---|---|---|
| Tag 1 | Lemosho Trailhead – Mti Mkubwa Camp | ca. 2.800 m | ca. 3–4 Std. |
| Tag 2 | Mti Mkubwa Camp – Shira 1 Camp | ca. 3.500 m | ca. 5 Std. |
| Tag 3 | Shira 1 Camp – Shira 2 Camp | ca. 3.840 m | ca. 4–5 Std. |
| Tag 4 | Shira 2 Camp – Lava Tower – Barranco Camp Höchster Punkt: Lava Tower auf etwa 4.550 m | ca. 3.850 m | ca. 6–7 Std. |
| Tag 5 | Barranco Camp – Barranco Wall – Karanga Camp | ca. 3.995 m | ca. 4–5 Std. |
| Tag 6 | Karanga Camp – Barafu Camp | ca. 4.600 m | ca. 3–4 Std. |
| Tag 7 | Barafu Camp – Uhuru Peak – Mweka Camp Gipfel: Uhuru Peak auf 5.895 m | ca. 3.100 m | ca. 13–15 Std. |
| Tag 8 | Mweka Camp – Mweka Gate | Rückkehr nach Moshi | ca. 3–4 Std. |
Ausführlicher Reiseverlauf
Ankunft in Moshi – ankommen, auspacken, vorbereiten
Nach deiner Ankunft am Kilimanjaro International Airport wirst du abgeholt und zu deinem Hotel in Moshi gebracht. Die erste Nacht dient nicht nur der Erholung nach dem Flug.
Vor dem Bergstart besprichst du gemeinsam mit deinem Guide die Route, die Tagesetappen und den Umgang mit der Höhe. Anschließend wird deine Ausrüstung kontrolliert. Fehlende oder ungeeignete Teile können nach vorheriger Absprache vor Ort ausgeliehen werden.
Übernachtung: Hotel in Moshi
Verpflegung: Frühstück
Tag 1 – Vom Lemosho Trailhead zum Mti Mkubwa Camp
Nach dem Frühstück fährst du zunächst zum Londorossi Gate. Nach der Registrierung geht es mit dem Fahrzeug weiter zum eigentlichen Ausgangspunkt der Wanderung.
Die ersten Stunden führen durch feuchten, dichten Bergregenwald. Der Boden kann weich und stellenweise rutschig sein, während über dir Colobus-Affen durch die Baumkronen ziehen. Noch wirkt der Kilimandscharo weit entfernt. Genau das macht diesen ersten Tag angenehm: Die Besteigung beginnt nicht mit einem abrupten Höhengewinn, sondern mit einem ruhigen Einstieg.
Start: etwa 2.000 Meter
Ziel: Mti Mkubwa Camp, etwa 2.800 Meter
Gehzeit: ungefähr 3–4 Stunden
Vegetationszone: Bergregenwald


Tag 2 – Vom Regenwald hinauf zum Shira-Plateau
Am Morgen wird der Wald allmählich lichter. Die Route steigt über einen Bergrücken an, und mit jedem Höhenmeter öffnet sich die Landschaft.
Am Übergang zur Moor- und Heidelandschaft verändert sich der Charakter des Weges vollständig. Statt dichter Vegetation begleiten dich niedrige Büsche, Felsen und zunehmend weite Blicke. Bei klarer Sicht erscheint erstmals der Kibo deutlich über dem Plateau.
Start: Mti Mkubwa Camp, etwa 2.800 Meter
Ziel: Shira 1 Camp, etwa 3.500 Meter
Gehzeit: ungefähr 5 Stunden
Vegetationszone: Moor- und Heidelandschaft


Tag 3 – Über das Shira-Plateau zum Shira 2 Camp
Der Weg über das Shira-Plateau gehört zu den landschaftlich besonderen Abschnitten der Lemosho Route. Die Steigung bleibt moderat, während sich der Blick auf den westlichen Gipfelbereich und die Gletscher immer wieder verändert.
Dieser Tag wirkt auf dem Papier unspektakulär. Für den Höhenaufbau ist er jedoch wertvoll. Du bewegst dich bereits deutlich oberhalb von 3.500 Metern, ohne deinen Körper mit einer extrem langen Etappe zu belasten.
Start: Shira 1 Camp, etwa 3.500 Meter
Ziel: Shira 2 Camp, etwa 3.840 Meter
Gehzeit: ungefähr 4–5 Stunden
Vegetationszone: Moorland und beginnende alpine Wüste


Tag 4 – Über den Lava Tower ins Barranco Camp
Heute steigt die Route deutlich höher an. Durch die karger werdende alpine Landschaft erreichst du den Lava Tower auf ungefähr 4.550 Metern.
Der Aufenthalt in dieser Höhe ist fordernd, aber für den weiteren Verlauf wichtig. Anschließend steigst du wieder in das Barranco-Tal ab. Obwohl das Camp nur unwesentlich höher liegt als dein Ausgangspunkt am Morgen, hat dein Körper mehrere Stunden in größerer Höhe verbracht.
Mit dem Abstieg verändert sich erneut die Landschaft. Riesige Senecien und die steilen Wände des Barranco-Tals wirken beinahe unwirklich. Direkt über dem Camp erhebt sich die Barranco Wall, die am nächsten Morgen auf dem Programm steht.
Start: Shira 2 Camp, etwa 3.840 Meter
Höchster Punkt: Lava Tower, etwa 4.550 Meter
Schlafhöhe: Barranco Camp, etwa 3.850 Meter
Gehzeit: ungefähr 6–7 Stunden
Prinzip: höher steigen, tiefer schlafen


Tag 5 – Über die Barranco Wall zum Karanga Camp
Die Barranco Wall sieht vom Camp steiler aus, als sie sich später tatsächlich anfühlt. Der Weg führt in zahlreichen Kehren durch die Felswand. An einigen Stellen werden die Hände zur Unterstützung gebraucht, eine technische Kletterausrüstung ist jedoch nicht erforderlich.
Oben angekommen öffnet sich der Blick auf die südlichen Gletscher und das Karanga-Tal. Danach folgt ein abwechslungsreicher Weg aus kurzen Auf- und Abstiegen bis zum Karanga Camp.
Dieser Tag ist bewusst kürzer. Er schafft Abstand zwischen der Barranco Wall und dem folgenden Aufstieg zum Barafu Camp.
Start: Barranco Camp, etwa 3.850 Meter
Ziel: Karanga Camp, etwa 3.995 Meter
Gehzeit: ungefähr 4–5 Stunden
Vegetationszone: alpine Wüste


Tag 6 – Vom Karanga Camp zum Barafu Camp
Mit jedem Schritt wird die Landschaft karger. Vegetation ist kaum noch vorhanden, und der Weg führt durch Geröll und vulkanisches Gestein hinauf zum letzten Camp vor dem Gipfel.
Am Barafu Camp werden Ausrüstung, Kleidung und Tagesrucksack für die Nacht vorbereitet. Nach einem frühen Abendessen versuchst du, einige Stunden zu schlafen. Die Nacht ist kurz, denn der Gipfelaufstieg beginnt noch vor Mitternacht.
Start: Karanga Camp, etwa 3.995 Meter
Ziel: Barafu Camp, etwa 4.600 Meter
Gehzeit: ungefähr 3–4 Stunden
Vegetationszone: alpine Wüste


Tag 7 – Gipfelnacht zum Uhuru Peak und Abstieg zum Mweka Camp
Im Schein der Stirnlampen beginnt der langsamste und anspruchsvollste Abschnitt der Reise. Schritt für Schritt führt der Weg durch loses Geröll Richtung Stella Point.
Die Kälte, die Dunkelheit und die Höhe machen diese Nacht besonders fordernd. Das Tempo bleibt bewusst langsam. Am Stella Point erreichst du den Kraterrand. Von dort führt der letzte Abschnitt entlang des Kraters zum Uhuru Peak auf 5.895 Metern.
Nach dem Gipfel bleibt nur begrenzt Zeit, bevor der lange Abstieg beginnt. Zunächst geht es zurück zum Barafu Camp. Nach einer Pause, einem warmen Getränk und dem Zusammenpacken steigst du weiter bis zum Mweka Camp ab.
Höhengewinn: ungefähr 1.295 Meter
Höhenverlust: rund 2.800 Meter
Gesamtdauer: ungefähr 13–15 Stunden
Höchster Punkt: Uhuru Peak, 5.895 Meter




Tag 8 – Durch den Regenwald zum Mweka Gate
Nach der Gipfelnacht fühlt sich der letzte Abstieg beinahe wie eine andere Reise an. Die Luft wird mit jedem Höhenmeter wärmer und feuchter, und schließlich schließt sich der Regenwald wieder um den Weg.
Am Mweka Gate endet die Besteigung offiziell. Nach der Abmeldung wirst du zurück zu deinem Hotel in Moshi gebracht. Dort findet die gemeinsame Gipfelfeier mit dem Bergteam statt. Auch die freiwillige Trinkgeldübergabe erfolgt nach der Rückkehr im Hotel. Anschließend verabschiedet sich die Crew.
Start: Mweka Camp, etwa 3.100 Meter
Ziel: Mweka Gate, etwa 1.640 Meter
Gehzeit: ungefähr 3–4 Stunden
Übernachtung: Hotel in Moshi




Abreise oder Anschlussreise
Je nach Flugzeit wirst du zum Kilimanjaro International Airport gebracht. Alternativ beginnt dein Anschlussprogramm, beispielsweise eine Safari im Norden Tansanias oder ein Aufenthalt auf Sansibar.
Bei einem späten Rückflug können ein Late Check-out oder ein Tageszimmer gegen Aufpreis organisiert werden.
Was du am Berg jeden Tag wirklich merkst
Zeltcamping mit verlässlicher Ausrüstung
Auf der Lemosho Route übernachtest du in Bergzelten. Standardmäßig werden geräumige Drei-Personen-Zelte mit zwei Reisenden belegt. Matratzen sowie Tische und Stühle für die Mahlzeiten gehören zur Campausstattung.
Trinkwasser ohne Chlorgeschmack
Das Trinkwasser wird am Berg mit einem elektrischen Mehrstufen-Filtersystem bis zu einer Filterleistung von 0,01 Mikrometern aufbereitet. Dadurch ist keine routinemäßige Chlorbehandlung notwendig.
Regelmäßige Kontrolle statt bloßem Bauchgefühl
Unsere Guides beobachten während der gesamten Tour dein Tempo, dein Befinden und mögliche Anzeichen von Höhenproblemen. Dazu gehören Gespräche, Pulsoximeter-Messungen und ein dokumentierter Höhencheck.
Notfallausrüstung gehört zum Konzept
Notfallsauerstoff und eine Bahre gehören ebenso zum Sicherheitskonzept wie die jederzeit erreichbare Unterstützung durch unser Team in Moshi. Diese Leistungen stehen nicht erst gegen Aufpreis bereit. Ergänzend ist die AMREF-Flugrettungsversicherung Bestandteil des jeweiligen Reiseangebots.
Was bei deiner Lemosho-Besteigung bereits organisiert ist
Vor und nach der Besteigung
- Abholung am Kilimanjaro International Airport
- Transfers zum Hotel und zum Startpunkt
- Hotelübernachtungen gemäß Reiseverlauf
- Persönliches Briefing mit dem Guide
- Ausrüstungskontrolle vor dem Start
- Organisation fehlender Mietausrüstung
- Rücktransfer vom Mweka Gate
- Deutschsprachige Erreichbarkeit über WhatsApp oder Signal
- Reisepreisabsicherung durch Sicherungsschein
Während der Besteigung
- Sämtliche Nationalpark- und Campinggebühren
- Rescue Fee des Kilimanjaro National Parks
- professioneller englischsprachiger Hauptguide
- Erforderliche Assistant Guides
- Koch und Porter-Team
- Mahlzeiten während des Trekkings
- Gefiltertes Trinkwasser
- Hochwertige Bergzelte und Matratzen
- Tische und Stühle im Camp
- Regelmäßige Gesundheits- und Höhenchecks
- Notfallsauerstoff und Rettungsausrüstung
- 24/7 Ground Support in Moshi
- AMREF Flying Doctors gemäß Reiseangebot
- Maximal 20 Kilogramm Tragegewicht pro Porter
Nicht automatisch enthalten
- Internationale Flüge
- Visum für Tansania
- Trinkgelder für das Bergteam
- Persönliche Trekkingausrüstung
- Getränke und persönliche Ausgaben im Hotel
- Optionale private Toilette
- Zusätzliche Hotelnächte
- Safari oder Sansibar
- Individuelle Mietausrüstung
- Medizinische Behandlungskosten
Die Lemosho Route ist ausgewogen – aber nicht automatisch für jeden richtig
Northern Circuit
Noch mehr Zeit, deutlich ruhigere Etappen auf der Nordseite und ein längerer Weg um den Berg. Sinnvoll, wenn Akklimatisierung und Abgeschiedenheit wichtiger sind als Budget und Reisedauer.
Machame Route
Kürzer, sportlicher und stärker frequentiert. Eine gute Alternative, wenn du sieben Tage am Berg einplanst und einen kompakteren Verlauf bevorzugst.
Rongai Route
Ruhiger Einstieg von Norden und ein vergleichsweise gleichmäßiger Aufstieg. Interessant, wenn du bewusst eine weniger frequentierte Seite des Berges suchst.
Gut vorbereitet auf die Lemosho Route
Training
Lange Wandertage, regelmäßiges Ausdauertraining und das Gehen mit Tagesrucksack sind wichtiger als extremes Krafttraining.
Ausrüstung
Auf Lemosho durchquerst du mehrere Klimazonen. Regenkleidung, warme Gipfelausrüstung und ein geeigneter Schlafsack sind unverzichtbar.
Reisezeit
Besonders bewährte Reisezeiten liegen meist im Januar und Februar sowie von Juni bis Oktober. Wettergarantien gibt es am Kilimandscharo trotzdem nicht.
Häufige Fragen zur Lemosho Route
Sind sieben oder acht Tage besser?
Wir empfehlen in den meisten Fällen acht Tage. Der zusätzliche Tag sorgt für einen ruhigeren Höhenaufbau und mehr Zeit auf dem Shira-Plateau. Sieben Tage können für gut vorbereitete Reisende trotzdem eine sinnvolle Variante sein.
Ist die Lemosho Route für Anfänger geeignet?
Für die Route ist keine technische Klettererfahrung notwendig. Du solltest aber eine solide Grundkondition, Trittsicherheit und Erfahrung mit längeren Wandertagen mitbringen. Die größte Herausforderung bleibt die Höhe.
Wie schwierig ist die Barranco Wall?
Die Barranco Wall wirkt vom Camp sehr steil. Der Weg führt jedoch in Serpentinen durch die Felsen. An einzelnen Stellen werden die Hände zur Unterstützung eingesetzt, eine technische Kletterausrüstung wird nicht benötigt.
Wie voll ist die Lemosho Route?
Die ersten Tage auf der Westseite sind meist ruhiger. Ab dem Barranco-Bereich trifft Lemosho auf die Machame Route, wodurch die Camps und Wege stärker frequentiert werden.
Kann ich die Route allein buchen?
Ja. Private Besteigungen sind ab einer Person möglich. Alternativ kann geprüft werden, ob ein Anschluss an einen vorhandenen Termin sinnvoll ist.
Schlafe ich allein im Zelt?
Standardmäßig teilen sich zwei Reisende ein geräumiges Drei-Personen-Zelt. Einzelzelte können nach vorheriger Absprache und abhängig von der Kalkulation organisiert werden.
Kann ich Ausrüstung vor Ort ausleihen?
Ja. Schlafsäcke, Trekkingstöcke, Daunenjacken, Steigeisen (Microspikes) und weitere Ausrüstung können nach vorheriger Reservierung ausgeliehen werden. Beim Briefing prüft der Guide gemeinsam mit dir, ob deine Ausrüstung vollständig und für die Besteigung geeignet ist.
Wie viele Tage brauche ich insgesamt?
Für die 8-Tage-Variante solltest du mindestens zehn Kalendertage in Tansania einplanen: eine Ankunfts- und Hotelnacht, acht Tage am Berg sowie die Abreise oder den Beginn des Anschlussprogramms. Ein zusätzlicher Puffertag kann sinnvoll sein.
Kann ich anschließend eine Safari machen?
Ja. Nach einer Nacht in Moshi kann die Reise beispielsweise mit Tarangire, Ngorongoro und Serengeti oder mit einem Flug nach Sansibar fortgesetzt werden.
Lemosho Route unverbindlich anfragen
Schick uns deinen ungefähren Reisezeitraum, die Anzahl der Reisenden und alles, was dir bei der Besteigung wichtig ist.
Wir prüfen, ob die 7- oder 8-Tage-Variante besser zu deinem Ablauf passt, und melden uns persönlich mit einer ersten Einschätzung zu Termin, Durchführung und Preis.
